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Lernen heute – Teil II

Personalentwicklung heute: Alles digital?

Die Rolle von Digital Learning und seine Grenzen.

Lernende Organisationen, digitale Prozesse, permanente Weiterentwicklung. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht fördern und fit für die Zukunft machen, werden von innovativeren, schnelleren und besser organisierten Unternehmen überholt. Welche Rolle hat Digital Learning im Bereich der personellen Weiterbildung und wo sind die Grenzen?

Weiterbildungsangebote und Lernformen müssen sich dem digitalen, volatilen, und agilen Zeitgeist anpassen und gleichzeitig einen Lerneffekt generieren. Lange Zeit galten digitale Lernformen am Arbeitsplatz, wie E-Learning, Rapid Learning oder Social Learning, als die Paradelösung, die der Mitarbeiter flexibel und selbstbestimmt anwenden konnte. Doch heute wissen wir, die Lern- und Entwicklungseffekte bleiben mit Digital Learning unter den Erwartungen – setzt man auch die hohen Entwicklungskosten ins Verhältnis.

Lernformen, wie z. B. Präsenzlernen in Form einer klassischen Schulung mit Trainern vor Ort sind aus der Weiterbildungsbranche nicht wegzudenken und spielen trotz digitalem Zeitalter eine große Rolle beim Thema Personalentwicklung. Lernen lässt sich nur begrenzt digitalisieren, da die besten Lerneffekte innerhalb sozialer Situationen und unter Aktivierung von Emotionen generiert werden. Wir sprechen von Active Learning, wenn in einer konstruierten, aber realitätsnahen Situation aktiv reelle Erfahrungen gemacht werden.

Eine Frontenbildung zwischen digitalem und Präsenzlernen oder Formen von Active Learning anzunehmen, ergibt allerdings keinen Sinn. Digital Learning besitzt integrativen Charakter und vereint die verschiedensten Lernstile und- technologien. So können Formen von Digital Learning mit klassischen Lernmethoden verbunden werden und EIN Schulungskonzept ergeben. Einige Lerninhalte eignen sich besser z. B. für E-Learning, andere Entwicklungsthemen können besser wie z.B. beim Active Learning in der Situation bearbeitet werden.

Es geht heutzutage um holistische Gesamtkonzepte, die weder digitales noch aktives Präsenzlernen gegenseitig ausschließen. Das gute der heutigen Zeit ist, dass sie uns viele unterschiedliche Lernmöglichkeiten bietet, wir aber Kenntnisse darüber haben müssen, wofür sich welche Lernart und welcher Lernkanal oder auch -technologie am besten eignet.

Eine Gegenüberstellung von Digital versus Präsenzlernen finden Sie in unserem neuen White Paper „Active Learning“, was im letzten Teil der Postserie veröffentlicht wird. Zudem Informationen zu Active Learning, was es kann, wie es umgesetzt wird, warum es ein gutes Pendant zum Digital Learning darstellt und es gerade in der heutigen Personalentwicklung einen großen Effekt erzielen kann.

Freuen Sie sich darauf!

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