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Klassisches Development Center

Diagnoseorientiertes Verfahren für Einzelpersonen und Gruppen

Charakteristika des Verfahrens

  • Gruppen- und Einzelübungen im Mix
  • Kurze Dauer: 1 Tag
  • Feedback im Nachgang
  • Entwicklungsplanung im Nachgang

Anwendung

Im klassischen Development Center geht es in einem Mix aus Einzel- und Gruppenübungen, um den Abgleich klar definierter Kompetenzen im persönlichen und sozialen Kontext zur Auswahl von geeigneten Entwicklungsmaßnahmen für die weitere Entwicklung. Es handelt sich in der Regel um Talentpools und Fördergruppen, weshalb sich ein Gruppenverfahren für Interaktions- und Teamaspekte mit Anteilen an Einzelübungen für Einzelpotenziale anbietet. Viele Entwicklungsprogramme enthalten fakultative und optionale Bausteine. Häufig werden auf Basis dieses Development Center die optionalen Entwicklungsmaßnahmen festgelegt.

(Weitere) Einsatzmöglichkeiten

  • Auftakt von Förderprogrammen oder Talentpools in Gruppen
  • Förderung von Networking von Talenten und Fördergruppen
  • Auswahl von optionalen Bausteinen eines Förderprogramms
  • Entwicklung von internen Benchmarks von Talentpools

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Praxisbeispiel

Da gerade bei der Potenzialanalyse die prognostische Validität (für künftige Anforderungen) bedeutsam ist und praktizierte Verhaltensweisen nach dem Stand der Forschung die höchste Vorhersagevalidität haben, haben wir das Real Business Development Center entwickelt. Der Charakter lässt sich wie folgt beschreiben: In einer realitätsnahen Rahmenhandlung eines Simulationsunternehmens wird die Beobachtung des situativen Handelns/Verhaltens im Kontext von mehreren Aufgaben, verschiedenen Personen und wechselnden Situationen ermöglicht.

Zahlreiche Diagnostikexperten haben betont wie wichtig z. B. die soziale Rolle ist, die jemand in einem Team einnimmt. Erfolgskritische Ereignisse aus dem zukünftigen Arbeitsalltag mit Hilfe der Critical Incident Technik sind wirksamer als abstrakte Übungen wie „Turmbau“ oder „Mondlandung“. Das eigene Erleben wird durch das Feedback der Berater und Beobachter ergänzt und führt unmittelbar in die persönliche Reflexion, so dass die Auseinandersetzung mit den Stärken, Potenzialen und Entwicklungsfeldern zugleich die Lernbereitschaft für die Erweiterung der Handlungskompetenzen in folgenden Entwicklungsmaßnahmen fördert.