Talententwicklung

Das 4-Phasen Modell der Talententwicklung

 

Die Förderung von Talenten beginnt mit einem realistischen Entwicklungsplan, der auf Basis der Potenzialanalyse aufbaut. Dieser Plan konkretisiert die Entwicklungsfelder, stellt die zu entwickelnden Potenziale heraus, nennt die Entwicklungsziele und beschreibt die geplanten Maßnahmen.

Die Entwicklungsmaßnahmen sollten durch die Entwicklungsziele geprägt sein, die sich aus den geforderten Kompetenzen möglicher Zielpositionen ergibt. Die Entwicklung ist dann erfolgreich, wenn aus Potenzialen Handlungskompetenzen werden oder um es mit unserem Leitbild auszudrücken: „Die PS müssen auf die Straße gebracht werden“.

Sinnvoll sind sogenannte stretching jobs, denn Entwicklung geschieht am stärksten im learning on the job, der aber dehnbar ist bzw. flexibel wachsen sollte. Dies kann durch Erweiterung der Verantwortung, Stellvertreteraufgaben, Auslandseinsätze sowie Zusatzaufgaben erreicht werden.

Abschließend ist die Erreichung der Förderziele zu messen, denn Talententwicklung ohne Nachweis der erarbeiteten Kompetenzen ist ökonomisch schwer vertretbar.

 

Entwicklungsfelder

Die Kernfrage lautet: Welche Kompetenzfelder gilt es zu fördern? Soll man sich auf die bereits vorhandenen Stärken (Stärkenansatz) oder Minimumfaktoren (Schwächenansatz) fokussieren? Nehmen wir eine Analogie aus dem Sport: Ein Boxer mit bereits gut ausgeprägter Schlagtechnik wird nicht dadurch ein besserer Boxer, indem er diese Schlagtechnik weiter perfektioniert, aber in seiner Ausdauer unterdurchschnittlich bleibt. Dann wird er einen längeren Kampf nicht durchstehen und seine gute Schlagtechnik wird ihm nur in den ersten Runden nützen. Er wird also auch viel Konditionstraining machen müssen, um sich mit weiteren Fähigkeiten zu komplettieren.

Aus diesem Grund sehen wir zwischen Talententwicklung nach dem reinen Stärken- oder Minimumansatz einen dritten Weg: Aus den bereits vorhandenen Kompetenzen, den identifizierten Potenzialen und nicht zu unterschätzen – den Motivationen – im Abgleich mit den benötigten Kompetenzen der Zielposition/ Zielebene im Unternehmen werden fokussierte Entwicklungsfelder gewonnen.

 

Entwicklungsmethoden der Talentförderung

Die eigentliche Förderung geschieht heute meistens mit einem Maßnahmenportfolio aus programmatischen und individuellen Elementen. Zunehmend wichtiger wird auch ein hohes Maß an Selbstverantwortung mit Selbstlernmodulen sowie Austausch in Netzwerken und kollegialen Plattformen.

 

Talententwicklung mit Active Learning Turbo

Am Ende zählen die Handlungskompetenzen, ungenutztes Potenzial ist sowohl für das Talent als auch das Unternehmen wertlos. Daher arbeiten wir seit Jahren mit Active-Learning basierten Methoden:

  • Ob es das Orientierungscenter für Trainees ist, in dem sie den Alltag von zukünftigen Laufbahnpositionen live und realitätsnah erleben und sich „ausprobieren“ können,
  • das Real Business Development Center zur Auswahl von Talenten oder zur Unterstützung der Richtungsentscheidung für einen bestimmten Karrierepfad,
  • Simulationen für das Training relevanter Handlungskompetenzen,
  • das Evaluierungs-Development Center, das die situativ richtige Anwendung des gelernten Wissens oder Fähigkeiten feststellen soll oder das
  • Fit-For-Future Programm, das Talente in realen, unternehmensrelevanten Projekten begleitet und sie zugleich zu Change-Agents ausbildet.

 

Weiterführende Informationen

Active Learning Liveportfolio

Talentmanagement

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